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Die richtige Übersetzung der NX250 hat (wie bei allen hubraumschwachen Motoren) eine entscheidende Rolle bei der erreichbaren Höchstgeschwindigkeit. Bei der idealen Übersetzung sollte die Höchstgeschwindigkeit nahe der Nenndrehzahl (hier liegt die max. Leistung an) liegen, was aber vermutlich aus Geräuschgründen bei der NX250 nicht realisiert wurde. Grundsätzlich sollte man im Bereich zwischen max. Drehmoment (7000 u/min) und Nenndrehzahl (8500 u/min) schalten. Keine Sorge, die NX250 verträgt das nicht nur, sondern braucht es auch ... wer versucht untertourig (d.h. unter 6000 u/min) hochzudrehen wird nicht nur mit der Beschleunigung einer Wanderdüne, sondern auch mit dem gefürchteten Teillastklingeln bestraft.

Dieses ist vermutlich für die wenigen Motorschäden verantwortlich, die von der NX250 bekannt sind. Manche freuten sich zwar über das traktorähnliche Geräusch bei niedrigen Drehzahlen und hohem Gang, aber vermutlich nicht lange. Denn bei wenigen Maschinen kam es zum Ausschlagen des Kolbenbolzens bzw. Pleuellagers, was man an einem klappernden Motorgeräusch des sonst sehr leisen NX250 Motors hört. Eine Rolle bei diesen Schäden könnte das damals noch erhältliche Normalbenzin gespielt haben. Vermutlich ist Klingeln mit dem heute erhältlichen Super oder Superplus kein Thema mehr - aber garantieren kann ich das nicht – für die Saison 2014 sind Versuche mit einer Lambdasonde geplant.

Für alle Baujahre der NX250 gab es nur eine Übersetzung (13/41). Diese ist schon bei der stärkeren MD21 mit 249 ccm und 26 PS recht lang, so dass zum Beispiel mit größerem Hinterrad der Motor nicht mehr ausdreht. Man muss endlos im fünften Gang drehen, sonst wird sie im letzten Gang gleich wieder langsamer.

Mit einem 43er Kettenrad passen die Anschlüsse bei Schalten wieder, sie dreht wieder aus (bergab bei Rückenwind ;-) 140 km/h ca. 8500 U/min.) Bei 120 km/h liegen ca. 7000 U/min an, was bedeutet, wer bei 120km/h weiter kraftvoll zubeißen äh beschleunigen will, muss einen Gang zurückschalten ;-) (nochmals: nicht auf der 650er Domi ausprobieren!). Das hört sich nun alles ziemlich dramatisch an, man merkt aber sehr schnell, in welchen Drehzahlbereich sich der Motor am wohlsten fühlt. Der verbrauch liegt übrigens bei dieser Fahrweise um die 3,5 / 100km.

Die MD25 haben weniger Hubraum und Leistung (239 ccm und 23 PS), daher ist hier das Problem gravierender. Sollte ein 43er nicht ausreichen, kann auch auf ein 44er oder 45er Kettenrad aufgerüstet werden. Dann wird aber eine Kette mit 2 Gliedern mehr (104) benötigt.

Laut Presse ist eine Übersetzungsänderung von max. 8% zulässig - übernehme dafür aber keine Verantwortung! Es ist also jeder selbst dafür verantwortlich, das mit dem TÜV abzusprechen bzw. eintragen zu lassen. Damit wäre sogar ein 44er Kettenrad möglich, ein 45er Kettenrad nur mit einem größeren 17er Hinterrad.

Alternativ kann auch ein 12er Kettenritzel verwendet werden, was aber die Übersetzung mehr als 8% verkürzt und daher nur in Verbindung mit einem größeren Hinterrad eintragungsfähig ist.